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Willkommen beim Institut für Verteilte Systeme

Prof. Dr. Frank Kargl, Prof. Dr.-Ing. Franz J. Hauck

Arbeitsgebiete

Das Institut befasst sich in Forschung und Lehre mit den unterschiedlichen Ebenen verteilter Systeme und Betriebssysteme - von der physikalischen Übertragung zwischen Rechnern bis hin zu interaktiven 3D-Welten im Netz.

Entwurf schlanker Systeme: Softwaresysteme leiden oft unter einer übermäßigen Funktionsvielfalt und deren schwerfälliger Implementierung. Die Herausforderung besteht darin, die Implementierung auf die der Problemstellung anhaftende intrinsische Komplexität zurückzuführen und durch die Methode keine unnötige extrinsische Komplexität einzubringen. Ziele des schlanken Systementwurfes sind Effektivität, Zuverlässigkeit und "Teachability".

Verteilte Betriebssysteme - Plurix: Verteilte Betriebssysteme vermitteln nicht nur eine konsistente Sicht auf die lokal vorhandene Hard- und Software, sondern auf eine ganze Gruppe kommunizierender Rechner (Cluster). Im Blickpunkt sind Systeme mit verteiltem virtuellem Speicher (DSM), aber auch nachrichtenbasierte Systeme und Mikrokernel-Systeme. Aus der hardwarenahen Programmierung ergeben sich besondere Anforderungen an unseren native Java-Compiler

Qualitätsgewahre Middleware: Dieses Arbeitsgebiet befasst sich mit Middleware-Systemen für qualitätsbewusste Anwendungen. Das Spektrum reicht hier von der Übertragung von Multimediaströmen bis zu fehlertoleranten und autonomen Anwendungen. Es werden die notwendige Infrastrukturelemente als auch die Anwendungsunterstützung betrachtet.

Plattformen für virtuelle Präsenz: Virtuelle Räume im Sinne von "Snowcrash" (Stephenson) oder "Counterstrike" entstehen derzeit im Internet und die gesellschaftliche Herausforderung ergibt sich, wertvolle zwischenmenschliche Begegnungen in der Virtualität zu ermöglichen. Zwischen separaten 3D Welten soll der Austausch von virtuellen Objekten, von Avataren und eine natürliche Kommunikation realisiert werden. Zugang ist wünschenswert nicht nur vom Desktop PC aus, sondern auch von mobilen Geräten aus mit sehr unterschiedlichen Fähigkeiten. Eine Plattform für virtuelle Präsenz stützt sich auf modernste Hard- und Softwaresysteme, muss aber ergänzt werden durch soziale Regelsysteme, durch eine geeignete Dramaturgie und durch kognitive Untersuchungen im virtuellen Raum.

 

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