Rapid Painter

Projektbeschreibung

Rapid Painter ist ein Projekt des Informatikabsolventen und Mathematikstudenten Michael Staud. Prof. Hauck hat im Rahmen einer Existenzgründungsinitiative von Herrn Staud das Mentoring übernommen.

Pixelbasierte Zeichenprogramme enthalten eine Vielzahl von Filter- und Effektfunktionen, die allerdings nach der Anwendung die Originaldaten zerstören. Auch die Auflösung ist bereits festgelegt, da alle Operationen direkt auf den Einzelpixeln arbeiten. Vektorbasierte Zeichenprogramme dagegen enthalten eine abstrake Beschreibung des Bildes, das dann erst zur Ausgabe gezeichnet wird. Damit sind unterschiedlichste Auflösungen möglich. Vektorbasierte Zeichenprogramme besitzen in der Regel nur wenige bis gar keine Effekt- und Filtermöglichkeiten.

Rapid Painter integriert beide Welten und erlaubt Effektfunktionen, die auf die abstrakten Bilddaten angewendet werden. Nur die Art der Funktion und deren Parameter wird zusammen mit rohen Pixel- oder Vektordaten gespeichert und das Bild kann beliebig skaliert werden, in dem es jeweils neu berechnet wird. Auch können alle Effekte rückgängig gemacht oder verändert werden, weil die Ausgangsdaten unverändert vorhanden sind. Rapid Painter enthält eine ganze Palette von Materialien, d.h. von Effektfunktionen, welche sich auch selbst integrieren lassen.

Die jeweilige Neuberechnung benötigt allerdings CPU-Ressourcen, weshalb Rapid Painter mit einer Rastering-Engine versehen ist, die Mehrkernprozessoren ausnutzen kann, so dass die Darstellung beschleunigt wird.

Personen

Studierende

Michael Staud

Mentoring

Prof. Hauck

Förderung

keine

Status

seit 2011 aktiv

Links