Peer-to-Peer-Systeme

Proseminar im Grundstudium /CS 4400.010

Formales

Motivation

Das Proseminar soll eine Einführung in wissenschaftliches Arbeiten bieten, das heißt es sollen vor allem Techniken zur Recherche, Präsentation und schriftlicher Zusammenfasssung eingeübt werden. Darunter fällt auch das richtige Zitieren unter Vermeidung von Plagiaten, die Teilnahme an einer technischen Diskussion, sowie das Üben und Vertragen konstruktiver Kritik. Genauere Informationen finden Sie im Seminar-Guide auf der Materialien-Seite

Vortrag

Die Teilnehmer können individuell wählen, ob ihr Vortrag 30 oder 45 Minuten dauern soll. In jedem Fall darf die gewählte Zeit nicht bzw. nur leicht über- bzw. unterschritten werden.

Wie die Folien erstellt werden ist Sache des Vortragenden. Da es sich um die Vorstellung wissenschaftlicher Arbeit und nicht um eine Verkaufspräsentation handelt, sollten von einer exzessiven Verwendung von Animationen und Audiinhalten abgesehen werden. Zur Veröffentlichung im Web sollen die Folien im PDF Format vorliegen.

Ausarbeitung

Da es in der Informatik üblich ist Publikationen mit LaTeX zu verfassen, soll dieses System auch im Seminar zum Einsatz kommen. Zum Anfertigen eines Literaturverzeichnisses steht die Erweiterung BibTeX zur Verfügung. Weiterhin kann so ein einheitliches Layout sichergestellt werden. Dies kommt dem vorhaben entgegen am Ende des Semesters alle Ausarbeitungen in einem Booklet zu veröffentlichen. Eine Einführung in beide Systeme steht auf der Materialien-Seite zur Verfügung, ebenso wie eine Dokumentvorlage.

Der Umfang der Ausarbeitung soll zwischen acht und zehn Seiten betragen. Sie wird in der Woche vor dem eigenen Vortrag an die anderen Teilnehmer des Seminars verteilt, so dass diese Gelegenheit haben die Ausarbeitung bis zum Vortrag zu lesen. Dies führt in der Regel zu einem besseren Verständnis der Vortrags und bietet eine bessere Diskussionsgrundlage.

LaTeX und LaTeX Editor

LaTeX steht in mehreren Distributionen zur Verfügung. Daneben bietet sich die Verwendung eines speziellen LaTeX-Editors an.

Windows-Nutzern kann die MikTeX Distribution in Kombination mit dem TeXnicCenter empfohlen werden.

Für Linux-Nutzer steht z.B. die TeTeX Distribution zur Verfügung. Als Editor bietet sich Texmaker oder für KDE Nutzer Kile an. Sowohl TeTeX, als auch die Editoren sollten in jeder Linux-Distribution verfügbar sein.

Allen Benutzern der Eclipse SDK kann das TeXlipse Plug-In ans Herz gelegt werden.

Bilder vs. Grafiken

In LaTeX Dokumenten verwendet man \"ublicherweise keine Bilder, d.h. keine Dateien, die in Formaten wie jpg, png oder gif abgelegt sind. Stattdessen werden Verktorgrafiken eingesetzt. Diese haben den Vorteil, dass sie die Bildinformationen nicht in Form von Pixeln, sondern als Vektoren ablegen. Dadurch wird auch bei hohen Aufl\"osungen (wie z.B. bei Pr\"asentationen, Druck) ein Pixeln vermieden.

Zum Erstellen von Vektorgrafiken kann jedes Vektorgrafikprogramm, wie z.B. InkScape verwendet werden, das das Abspeichern/die Transformation der Grafik im/ins eps Format erlaubt. Diese kann dann z.B. mit Hilfe von epstopdf ins PDF Format transformiert und anschlie\ss end in die TeX-Datei eingebunden werden.

Schein

Der Schein wird auf Anwesenheit, Vortrag, Ausarbeitung und Diskussion vergeben. Aus diesem Grund werden zwei entschuldigte Fehlstunden toleriert. Ebenso ist nach jedem Vortrag eine Diskussion unter allen Seminarteilnehmern erwünscht.